Anja Karliczek übergibt den Förderbescheid für das IFZO an Rektorin Prof. Weber - Foto:Till Junker

Forschungszentrum für den Ostseeraum entsteht an der Universität Greifswald

An der Universität Greifswald entsteht ein Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO). Bundesbildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek übergab am 26. Februar 2019 in Greifswald einen Förderbescheid ihres Ministeriums in Höhe von 1,4 Millionen Euro für die zweijährige Konzeptphase zum Aufbau der Einrichtung. Das IFZO soll sich mit zentralen Fragen und Herausforderungen der Gegenwart im Ostseeraum beschäftigen und einen klaren Fokus auf die Geistes- und Sozialwissenschaften legen.
Die Fragestellungen orientieren sich zum einen an interregionalen bzw. zwischenstaatlichen Strategien und Diskursen und zum anderen an den spezifischen nationalen Interessen der Staaten des Ostseeraums.

 


Unsere Ziele

Die Universität Greifswald ist eine der traditionsreichsten und forschungsstärksten Universitäten Norddeutschland. Gemeinsam mit ihren außeruniversitären Partnern am Standort Greifswald, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) sucht sie nach innovativen Lösungen für große gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit: Gesundheit & Prävention, Umwelt & Klima, Energie & Rohstoffe und Chancen & Risiken der Globalisierung. Im Rahmen von fünf Forschungsschwerpunkten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fakultätsübergreifend zusammen und entwickeln interdisziplinäre Ansätze zur Beantwortung dieser zentralen Zukunftsfragen. Das Leitbild der Universität Greifswald ist eine national und international sichtbare Forschungsuniversität. Sie will exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf allen Karrierestufen gewinnen, neue Forschungsideen fördern, die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen intensivieren und durch angewandte Forschung und Technologietransfer die regionale Wirtschaft stärken.


Symbolbild LeibnizCampus

Leibniz-WissenschaftsCampus Rostock-Greifswald

Die Leibniz-Gemeinschaft fördert deutschlandweit sechs neue Leibniz-WissenschaftsCampi. Dem Leibniz-Institut für Katalyse e.V. an der Universität Rostock (LIKAT) gelang es, gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) in Greifswald und den Universitäten Greifswald und Rostock, den Wissenschaftscampus ComBiCat nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Die beteiligten Forscher werden nach einer Lösung für eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen suchen: dem Wandel von fossilen Ressourcen zu nachwachsenden Rohstoffen für die Herstellung von Chemikalien und Energieträgern. Schlüsseltechnologie ist dabei die Katalyse.

Zentrum für Forschungsförderung und Transfer
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